Familienkanzlei Scholz: Aktuelle Informationen

Ab dem 01.01.2022 erhöht sich der Unterhaltsbedarf für minderjährige Kinder und volljährige Kinder, die noch im Haushalt der Eltern oder eines Elternteils wohnen.

Für volljährige Kinder, die eine eigene Wohnung haben, beträgt der Unterhaltsbedarf unverändert 860,00 € monatlich. Dieser reduziert sich um das Kindergeld.

Ab dem 01.01.2021 erhöht sich der Unterhaltsbedarf für minderjährige Kinder und volljährige Kinder, die noch im Haushalt der Eltern oder eines Elternteils wohnen.

Bei der Ermittlung des Zahlbetrags ist zu berücksichtigen, dass das Kindergeld von
204,00 € auf 219,00 € erhöht wurde.

Ab dem 01.01.2020 erhöht sich der Unterhalt für minderjährige Kinder und volljährige Kinder, die noch im Haushalt der Eltern oder eines Elternteils wohnen.

Für volljährige Kinder, die eine eigene Wohnung haben, wurde der Unterhaltsbedarf von 735,00 € auf 860,00 € monatlich erhöht.

Außerdem gelten gegenüber allen Unterhaltsberechtigten höhere Selbstbehalte. Infolgedessen muss einem Unterhaltsverpflichteten ein höherer Betrag für seinen Eigenbedarf verbleiben.

Beim Kindesunterhalt für minderjährige Kinder hat sich der Selbstbehalt für nicht erwerbstätige Unterhaltsverpflichtete von 880,00 € auf 960,00 € monatlich erhöht. Für erwerbstätige Unterhaltsschuldner wurde der Selbstbehalt von 1.080,00 € auf 1.160,00 € erhöht.

Beim Ehegattenunterhalt beträgt der Selbstbehalt statt bisher 1.200,00 € nun monatlich 1.280,00 € für Erwerbstätige bzw. 1.180,00 € für nicht Erwerbstätige.

Der Unterhalt für Kinder richtet sich nach der Düsseldorfer Tabelle. Diese wurde zum 01.01.2019 geändert.

Der Unterhalt für minderjährige Kinder wurde erhöht. Für volljährige Kinder bleiben die Bedarfssätze unverändert.

Ab dem 01.01.2018 ändert sich die Höhe des Unterhalts für minderjährige Kinder. Der Unterhalt richtet sich nach der sogenannten Düsseldorfer Tabelle. Die Bedarfssätze für volljährige Kinder bleiben unverändert.

Neu ist, dass die Einkommensgruppen angehoben wurden. Ein unterhaltspflichtiger Elternteil war bisher bei einem monatlichen Nettoeinkommen bis zu 1.500,00 € verpflichtet, den Mindestunterhalt zu zahlen. Ab dem 01.01.2018 gilt diese 1. Einkommensgruppe bei einem Nettoeinkommen bis 1.900,00 €.

Auch die weiteren Einkommensgruppen wurden entsprechend geändert. Dies hat zur Folge, dass manche Unterhaltspflichtige in niedrigere Einkommensgruppen mit einem geringeren Zahlbetrag eingestuft werden als bisher.

 

Familienkanzlei Scholz: Aktuelle Entscheidungen